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Gleichzeitig konnten sie sich in Praxisvorträgen über Trends im B-to-BOnlinehandel informieren. Impulsvorträge aus der Praxis brachten ihnen die Möglichkeiten der Digitalisierung ihres Vertriebs über Mercateo näher. „B-to-B lebt von direkten Beziehungen zwischen Anbietern und Einkäufern. Wir wollen es einfacher machen, diese miteinander zu vernetzen“, eröffnete Lars Schade, Geschäftsführer Lieferantenmanagement, die Veranstaltung. Wie dieses Vorhaben Realität werden soll und welche Möglichkeiten 40 Ι boss 1/2-Februar 2017 Mercateo Unternehmen im ECommerce bietet, erläuterten Hans Pretz und André Tschammer vom Produktund Anbietermanagement bei Mercateo. Gekonnt gelöst Dass auch das Ersatzteilgeschäft digitalisiert werden kann, zeigte Matthias Wachter von der Frako Kondensatorenund Anlagenbau GmbH. Der Servicemanager After Sales veranschaulichte, wieso sein Unternehmen Mercateo in die Vertriebsstrategie integriert hat. „Wir brauchten für das aufwändige Ersatzteilgeschäft eine Standardabwicklung“, so Wachter. „Der Großhandel oder ein eigenes Shop-System kamen dafür nicht in Frage.“ Ein möglicher Verlust der direkten Kundenbeziehung sowie hohe Investitionskosten wirkten als Ausschlusskriterien. Als alternative Lösung entschied sich der Produzent aus Baden-Württemberg für den Business-Shop von Mercateo. Schon drei Monate nach Projektstart bediente das Unternehmen seine Kunden im Bereich Ersatzteile über diese Lösung. Die profitieren seitdem von einer schnellen, zentralisierten Bestellübermittlung sowie einer einheitlichen elektronischen Rechnungsstellung. „Auch Händler und Hersteller, die bereits einen eigenen Onlineshop betreiben, können mit dem Business-Shop ihre Vertriebsstrategie optimieren“, ergänzte Mercateo-Geschäftsführer Lars Schade. Sicht von Einkäuferseite Einen für diese Veranstaltung gewünschten Perspektivenwechsel ermöglichte Stefanie Lang von der MVV Energie AG. Sie gab einen Einblick in die Einkaufsprozesse des Unternehmens. Die Einkaufsleiterin wagte sich mit ihrem Vortrag „in die Höhle des Löwen“ auf die Anbieterseite, was Geschäftsführer Lars Schade erfreut als „nicht selbstverständlich“ schätzte. Schon am Morgen hatte sie während des Mercateo-Business- Breakfast die Herausforderungen des Energieversorgers im indirekten Einkauf erläutert. Bereits seit 2002 verfolgen die Beschaffer des Konzerns eine digitale Agenda. �� Networking statt Kantine MERCATEO | Der 3. Mercateo-Business-Lunch des Jahres 2016 fand am 1. Dezember in Stuttgart statt. 60 Händler, Hersteller, Dienstleister und auch einige Einkäufer aus der Region nutzten die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre und bei einem reichhaltigen Buffet miteinander ins Gespräch zu kommen. Matthias Wachter von Frako erläuterte den Besuchern, wie in seinem Unternehmen Mercateo fürs Ersatzteilgeschäft erfolgreich eingesetzt wird. Mercateo-Geschäftsführer Lars Schade gab den Teilnehmern des Business Lunchs einen Einblick in Möglichkeiten und neue Chancen, die Mercateo bietet.


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