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boss 02-2017

Soennecken ist weiter auf Wachstumskurs, so das Fazit von Vorstandssprecher Dr. Benedikt Erdmann im Rahmen des letztjährigen Lieferantentages am 1. Dezember in Overath. Alleine im Bereich Warengeschäft konnte der Umsatz bis Ende Oktober 2016 gegenüber dem Vorjahr um 9 % gesteigert werden. „Dies ist eine beachtliche Entwicklung“, so Dr. Erdmann. Im gleichen Zeitraum nahm der Gesamtumsatz von Vertragslieferanten- und Warengeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % zu. Stand Ende Oktober betrug der Gesamtumsatz des vergangenen Jahres 472,7 Mio. Euro. Auf das Vertragslieferantengeschäft entfielen davon 373,7 Mio. Euro (plus 1,9 %), der Umsatz im Warengeschäft belief sich auf 99 Mio. Euro (plus 9 %). Den Umsatzverlust der Genossenschaft durch das Ausscheiden seines zweitgrößten Mitglieds Kaut- 30 Ι boss 1/2-Februar 2017 Bullinger zur Jahresmitte 2016, eine Frage die immer wieder gestellt wurde, konnte Soennecken also kompensieren. Für 2017 rechnet die Overather Genossenschaft erneut mit einem deutlichen Wachstum, insbesondere im Warengeschäft. In einer Gesellschafterinformation vom 16. Dezember hat der Vorstand einen Ausblick auf 2017 gegeben. Darin hieß es: „Für das kommende Geschäftsjahr planen wir ein Wachstum von insgesamt 1,9 %. Im Vertragslieferantengeschäft wirkt sich das Ausscheiden von Kaut-Bullinger auf das ganze Jahr aus. Trotzdem gehen wir davon aus, dass wir den Vorjahresumsatz auf gleichem Niveau halten können. Im Warengeschäft planen wir ein deutliches Wachstum von 8,8 %.“ Das stärkste Plus sehen die Soennecken-Verantwortlichen im Büroeinrichtungssektor. „Hier erwarten wir, dass unsere verstärkten Bemühungen bei den Mitgliedern und damit für Soennecken gesamt zu einem Umsatzplus von 8,8 % führen.“ Doch auch im Bereich Bürotechnik ist man mit einem erwarteten Wachstum von 5,8 % sehr zuversichtlich. Einen Rückgang sehen die Overather dagegen bei den Warengruppen Papeterie und Bürobedarf, da sich hier der Kaut-Bullinger-Effekt am deutlichsten bemerkbar machen wird. Die Rückgänge beziffert Soennecken mit 4,7 % im Einzelhandel sowie 2,2 % im Streckenhandel. Logistik bleibt im Fokus Trotz der Erweiterung der Logistik durch das Autostore-System mit jetzt 21.000 Artikeln, will der Vorstand nicht die Hände in den Schoß legen. „Wenn es uns weiterhin gelingt, die Umsätze im Warengeschäft so zu steigern wie in den letzten zwei Jahren, werden wir auch in den nächsten Jahren in die Logistik investieren. Dazu prüfen wir Ausbauvarianten in Overath und auch an anderen Standorten.“ Hintergrund ist die Überzeugung der Vorstände, dass die Anforderungen sowohl an das Sortiment als auch an die tägliche Verfügbarkeit der Artikel immer mehr zunehmen. Im nächsten Satz heißt es: „Sobald sich unsere Pläne konkretisiert haben, werden wir diese mit Ihnen natürlich im Einzelnen besprechen – vielleicht schon auf den Regionalversammlungen im Frühjahr 2017.“ Gleichzeitig nutzte der Vorstand die Gelegenheit, die Mitglieder auf Erhöhungen der Logistik- Zuschläge vorzubereiten. „Wir schreiben Ihnen das, weil wir rechtzeitig ankündigen wollen, dass wir die Zuschläge, die Sie Ihren Kunden in Rechnung stellen, und die Zuschläge, die Soennecken für die Aufträge erhält, diskutieren müssen. Dabei schwebt uns eine maßvolle Erhöhung des seit weit über zehn Jahren unveränderten Zuschlages vor.“ El �� Eine beachtliche Entwicklung SOENNECKEN | Gleich zwei positive Botschaften hatten die Soennecken-Vorstände am Lieferantentag 2016 für die angereisten Lieferanten vorbereitet: Steigende Umsatzzahlen und die Inbetriebnahme der hochmodernen Erweiterung der Logistik. Entsprechend gut waren die Stimmung sowie der Ausblick auf 2017. Sind mit Blick auf das Jahr 2017 sehr zuversichtlich: Soennecken-Vorstände Dr. Rainer Barth (links) und Dr. Benedikt Erdmann. Immer wieder gern besucht, der Soennecken-Lieferantentag in Overath.


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