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boss 02-2017

26 Ι boss 1/2-Februar 2017 Andreas Böh von Rostkron hat das getan, wovon viele Menschen träumen: Seinen Job bei einer großen deutschen Bank gekündigt, seine Startup- Idee mit sozialem Unternehmertum weiterentwickelt – und nach 14 Monaten Vorbereitung ist er am 7. November 2016 mit dem Shop online gegangen. Seine Idee ist einfach: Gladizon garantiert Shopping inklusive guter Tat. Denn für jeden Einkauf spendet Andreas Böh von Rostkron zwischen 3 und 6 % des Nettoumsatzes an eine Hilfsorganisation. „Das garantiere ich, denn das ist mein Geschäftsmodell.“ Soziales Engagement Jeder, der bei Gladizon einkauft, kann zudem auswählen, wohin seine Spende geht. Im ersten Jahr will Böh von Rostkron bei 420.000 Euro Nettoumsatz rund 21.000 Euro spenden. Soziales Unternehmertum liegt Andreas Böh von Rostkron am Herzen: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es für viele Hilfsorganisationen und Vereine ist, an Spendengelder zu kommen. Andererseits gibt es sehr viele Menschen und Unternehmen, die Gutes unterstützen möchten. Das war der Grund für mich, dieses Geschäftsmodell zu entwickeln, das beide Bedürfnisse zum Vorteil beider Seiten verbindet.“ Aktuell stehen für die Kunden fünf Hilfsorganisationen zur Auswahl, von den SOS Kinderdörfern bis zur deutschen AIDS-Stiftung. Dieses Angebot soll noch erweitert werden, alle Organisationen werden dabei einer strengen Prüfung unterzogen. Eingebaute gute Tat Mit seinem Spenden-Modell ist Andreas Böh von Rostkron nicht allein – es gibt bereits einige Shops, die sich dieses Modells bedienen, das bekannteste Beispiel ist Amazon Smile. „Bei anderen Shops muss der Kunde jedoch über eine spezielle Startseite zum Shop gelangen, das ist bei uns nicht so. Bei jedem Kauf und jedem Produkt wird bei Gladizon gespendet, dem Kunden wird es hier ein- Neuer Onlineshop gestartet Gute Tat inklusive GLADIZON | Einkaufen und gleichzeitig Gutes tun? Das ist der Grundgedanke des neuen Onlineshops Gladizon.com. Bürobedarf, Schreibwaren, Geschenkartikel – das Sortiment ist vielfältig und richtet sich an Privatverbraucher sowie an Unternehmen. Beim Kauf spendet der Käufer automatisch an eine gemeinnützige Organisation. Amazon Smile Auch bei Amazon gibt es ein ähnliches System, um bei Bestellungen Gutes zu tun. Amazon Smile heißt der Service, der garantiert, dass 0,5 % der Einkaufssumme sozialen Organisationen zukommt. Man muss jedoch über eine vorgeschaltete Seite auf Amazon zugreifen. Der Service gilt auch nicht für alle Produkte, sondern nur für gekennzeichnete. Qualifizierte Produkte werden mit der Kennzeichnung „Qualifiziert für smile.amazon.de“ auf den Produktdetailseiten angezeigt. Der Nutzer kann unter Tausenden Organisationen wählen. Um sich für das smile.amazon.de Programm zu qualifizieren, muss eine Organisation von den deutschen oder österreichischen Finanzbehörden als gemeinnützig anerkannt sein. Andreas Böh von Rostkron wagt mit seinem neuen Onlineshop einen mutigen Schritt. An wen soll´s gehen? Aktuell kann der Benutzer aus fünf Hilfsorganisationen für seine Spende aussuchen.


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