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boss 02-2017

boss 1/2-Februar 2017 Ι 23 hat, dies erforschen wir bei unserem heutigen Testkauf. Der Malspaß kann beginnen Meine erste Station ist der Bimarkt, der neben einem Lagersortiment von mehr als 70.000 Artikeln mit einer fachspezifischen und immer lächelnden Beratung wirbt. Das Soennecken-Mitglied befindet sich etwas außerhalb des Zentrums, ist aber mit dem Bus sehr gut erreichbar und punktet aufgrund der zahlreich vorhandenen Parkplätze auch bei Kunden, die mit dem Auto kommen. Mit der Rolltreppe geht es hoch in das großflächige Ladengeschäft, das alles anbietet, was man in Büro, Home-Office und Schule benötigt. Schon beim Betreten kommt mir eine fröhliche Mitarbeiterin entgegen. „Guten Morgen, kann ich Ihnen weiterhelfen?“, fragt sie mich. „Ja“, antworte ich, „wir suchen ein Geschenk für unsere Chefin. Da diese immer sehr im Stress ist, wollten wir ihr etwas zum Runterkommen schenken. Meine Kollegin meinte, es gäbe da einen neuen Trend: Malen für Erwachsene. Haben Sie so etwas?“ „Selbstverständlich“, meint sie und führt mich ganz zielstrebig zu einem Regal, wo unterschiedliche Ausmal-Sets wie etwa „Happy Zen“ oder „Feel good“ von Faber Castell oder „Kreative Auszeit“ von Stabilo präsentiert sind. „Natürlich haben wir die Malbücher auch einzeln“, sagt sie und weist auf Exemplare von Ars Edition und dem Tandem Verlag hin. Zum Colourieren der Vorlagen empfiehlt sie mir nun noch die Triplus-Fineliner von Staedtler, die in unterschiedlichen Größen und Sortierungen vorrätig sind. „Herzlichen Dank für die nette Beratung“, sage ich und sehe mich alleine noch etwas um. Ausmalboom nicht angekommen Meine nächste Anlaufstelle ist der Staples Markt in der Hannoverschen Straße. Nach dem etwa 20-minütigen Marsch im Regen, hoffe ich auf ein umfangreiches Sortiment an DIY-Kunstbüchern – alleine schon, um mich wieder etwas aufzuwärmen. Leider jedoch werde ich schon an der Eingangstheke enttäuscht. Als ich meinen Wunsch äußere, blickt mich die Verkäuferin mit einem Blick an, der einerseits auf Verwunderung und andererseits auf Spott deuten lässt. Dennoch fragt sie bei ihrem Kollegen nach, ob dieser die von mir gewünschten Produkte kennt. „Nein, das haben wir nicht“, meint er kurz und knapp und eilt schon wieder davon. Also geht mein kreativer Ausflug weiter – nun ins Zentrum. Modern geht auch Laut eigener Aussage ist für die Menschen aus der Friedensstadt Osnabrück und der umliegenden Region die Galeria Kaufhof ein Einkaufsmagnet. Ob dies an der Beratungskompetenz des Verkaufspersonals oder an der Produktauswahl liegt, versuche ich jetzt herauszufinden. Auf jeden Fall gehört die Niederlassung zu einer der etwa 50 Filialen, die mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ ausgezeichnet wurden. Dieses erhalten Geschäfte, die den Einkauf für Menschen aller Altersgruppen und Personen mit Handicap so angenehm und barrierefrei wie möglich gestalten. In der Schreibwarenabteilung warten zwei Verkäuferinnen auf mich, die mich auch direkt zu den Ausmal-Produkten führen. Die Auswahl ist groß: Kreativ Boxen vom Dorling Kindersley Verlag, Sets von Stabilo, zahlreiche Malbücher vom Tandem-Verlag und auch ein College Block von Brunnen mit ausmalbarem Titelblatt ist passend zum Gestaltungssortiment platziert. „Wir haben auch ganz moderne Motive im Tattoo- Galeria Kaufhof: Große Auswahl, kompetente Beratung. Der Dom Sankt Peter, die Kathedralkirche des Bistums Osnabrück, zählt zu den Meisterwerken spätromanischer Baukunst. Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Osnabrück / pixelio.de Der Wasserturm am Osnabrücker Bahnhof. Foto: Ingo Büsing / pixelio.de


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