Live Kai Holtkamp, Bereichsleiter Soennecken

boss 02-2017

Kai Holtkamp, Bereichsleiter Streckenhandel, Soennecken Welchen Werdegang haben Sie und wie führte Sie dieser in die Branche? Ich habe meine Ausbildung in der Logistik gemacht und war danach bei einem textilen Mietdienstleister in Köln. Irgendwann wollte ich internationaler arbeiten und habe mich auf eine FAZ-Anzeige bei Office Depot in Venlo beworben. Dort habe ich dann im Marketing für den Außendienst den Weg in unsere Branche gefunden. Was gefällt Ihnen besonders gut an der Branche und was ist verbesserungswürdig? Ich mag, dass man sehr persönlich und eng miteinander arbeitet. Ich mag die Marken, die Aufgabe, Büros zu bewirtschaften, und sich dabei immer wieder neu zu erfinden. Und eben diesen Punkt halte ich auch für verbesserungswürdig. Sich ernsthaft mit der Digitalisierung auseinander zu setzen ist nicht nur Trend, sondern auch Chance. Hier sehe ich zu wenig Bewegung in unserer Branche. LIVE 1. Erzählen Sie uns etwas, das wir unbedingt über Sie wissen sollten! Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder, komme aus Kerpen und bin leidenschaftlicher FC-Anhänger. Meinen Kindern habe ich erklärt, dass ich im Job „Erfinder“ bin. Streckenhandel erschien mir hier zu schwer. 2. Jeder Mensch hat seine unbekannten Talente aber auch seine Schwachstellen. Was können Sie richtig gut und worin wären Sie gerne besser? Ich bin sehr kreativ und habe eine grundsätzlich positive Einstellung. Mathe kann ich hingegen eher weniger. Kunst war in der Schule mein Lieblingsfach. 3. Was war die wichtigste Lektion, die Sie in Ihrem Leben gelernt haben? Ich habe gelernt, dass konstruktives Querdenken eine oft schwierige, aber sehr gute Eigenschaft ist, wenn man etwas bewegen möchte. 4. Nehmen wir an, Sie würden im Lotto gewinnen Ich möchte meinen Kindern die Welt zeigen, wenn – was würden Sie tun? sie noch klein sind. Ich nehme mir ein Jahr frei und bin nur noch für meine Familie und Freunde da. Dieser Teil kommt oft zu kurz. Und nach dem Jahr sehen wir dann weiter. 5.Was machen Sie an einem Tag, an dem keine Termine sind? An den Dingen arbeiten, über die man mal länger nachdenken muss. 6.Wann hatten Sie das letzte Mal weder Telefon noch Internet und wie gingen Sie mit dieser Situation um? Meine Urlaube finden ziemlich offline statt und telefonisch bin ich dann auch so gut wie nicht erreichbar. Am Anfang ist man etwas nervös, weil man der Meinung ist, etwas zu verpassen. Aber nach zwei Tagen wirkt das sehr befreiend. 7. Jedes Kind hat seinen eigenen Helden, wer war das Idol Ihrer Kindheit? Meine Heldin war Pippi Langstrumpf. Die konnte an der Decke laufen – mit Konrads Spezialkleber. Sie war total stark und hat so gelebt, wie sie es wollte. 8.Welchen Traum – privat oder beruflich – wollen Sie sich unbedingt noch erfüllen? 20 Ι boss 1/2-Februar 2017


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