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Früherer AK-Sprecher Hartmut Schuler verstorben


Am 27. Dezember 2011 ist im Alter von 87 Jahren Hartmut Schuler, der ehemalige Elba Geschäftsführer und Sprecher des Altenaer Kreises von 1988 bis 1992, verstorben. Schuler war nach dem Krieg zunächst Buchhändler und freier Mitarbeiter des Nordwestdeutschen Rundfunks, bevor er in 1947 in die Elba-Ordner-Fabrik eintrat. Als die beiden Schwiegersöhne des Firmengründers Erich Kraut, Karl-Heinz Ganns und Hartmut Schuler, nach Lehrjahren gewerblicher Tätigkeiten in leitende Funktionen aufgestiegen waren, wurden sie beide schließlich mit der Geschäftsführung betraut. So wurde Schuler Exportleiter, Gesamtvertriebsleiter, 1959 Geschäftsführer und schließlich 1982 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Elba-Orner-Fabrik in Wuppertal. Er initiierte die Erweiterung der Produktionskapazität durch den Bau einer Ordnerfabrik in Gelsenkirchen sowie Fertigungsstätten in Tunesien und zu Anfang der 90er Jahre in Thüringen. 69-jährig legte er 1993 die Verantwortung für das Unternehmen die Hände dreier Geschäftsführer, die nicht mehr Eigentümer waren. Deren Sprecher, Achim Renziehausen, war 1997/98 selbst AK-Sprecher. Schuler war es bereits lange vor und schließlich in seiner Amtszeit als AK-Sprecher mit seinen be­eindruckenden Reden zur Gestaltung und zum Vertrieb von Markenartikeln gelungen, die AK-Firmen zu einen. Er zählte in diesen Jahren zu den profiliertesten Persönlich­keiten der Branche.