1. Ein inszenierter Direktvertrieb ist in der strategischen Ausrichtung
einfacher zu steuern. Allerdings ist der Kostenaufwand entsprechend hoch.
Wie die Rentabilität der Direktvertriebskanäle auf Dauer von den
einzelnen Unternehmen bewertet wird, zeigt der stetige Wandel im Auf und Ab
dieser Vertriebszweige in der Vergangenheit.
Unser Konzept ist es, die höhere Flexibilität des Fachhandels, auf
Kundenanforderungen einzugehen, zu unterstützen. Dieses erfordert natürlich
auch eine individuelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das diese Strategie
für unsere Partner und auch für uns ins Zukunft der richtige Weg
ist, zeigt die positive Entwicklung unseres Marktanteils.
2. Es ist richtig, dass das Druckvolumen stark steigend ist. Allerdings
muss das sinkende Kopiervolumen differenziert betrachtet werden. Unsere Erfahrung
ist, dass das Volumen der analogen Kopierer logischerweise sinkt. Dieser Trend
wird bei uns durch die Steigerung im digitalen Bereich mehr als ausgeglichen.
Das Volumen im digitalen Kopiersegment, separat betrachtet, folgt dem Gesamttrend
also steigend.
Generell schenken die Anwender bei der Investition eines Druckers den Folgekosten
nicht die notwendige Beachtung. Daher liegt in der Steigerung des Druckvolumens
für uns die große Chance mit unseren kostengünstigeren Systemen
an dieser Entwicklung zu partizipieren.
3. Das Konzept einen Seitenpreis anzubieten macht bei Key Account
einen Sinn. Es fordert jedoch einen hohen Aufwand bei der Analyse der in Frage
kommenden Stellplätze im Druck- und Kopierbereich.
Das Prinzip dieses Konzepts wird von unseren Fachhandelspartnern gerade wenn
es um Druckerstellplätze geht - schon seit längerem erfolgreich
angewandt. Auch wir werden in Kürze ein entsprechendes System für
unsere Fachhandelspartner zur Akquisition von Key Accounts anbieten.
1. Beide Kanäle haben bei Konica durchaus ihre Berechtigung.
Unser Vertriebskonzept ist seit Jahrzehnten auf das duale Vertriebssystem
ausgerichtet. Wobei das Großkundengeschäft sowie die Vermarktung
von aufwendigen, hochvolumigen Systemlösungen in erster Linie von unserem
Direktvertrieb abgedeckt werden.
2.Selbstverständlich ist es richtig, dass heute das Kopiervolumen
sinkt. Doch wir - Konica - schaffen es sehr wohl, auch hohe Volumen auf Multifunktionssystemen
zu generieren. Denn auf angebundenen Maschinen wird generell ein höheres
Seiten-Volumen erstellt als auf Standalone-Kopierern. Damit wird natürlich
Kopier- Volumen umgeleitet zu Druck-Volumen. Mit anderen Worten: Während
das Kopiervolumen - erstellt auf Standalone Kopierern - sinkt, steigt das
Seiten-Volumen der angebundenen Konica
Multifunktionsgeräte deutlich an.
3. Unter Kostendruck wird es immer wichtiger, Kosten transparent zu
machen. Wichtig dabei ist, unsere Kunden wirklich im Rahmen des "Output
Consultings" zu beraten mit dem Ziel, das Output Management zu optimieren.
Nicht der Preis pro Seite ist letztlich entscheidend, sondern die Optimierung
von Arbeitsabläufen: Darauf setzt Konica verstärkt in diesem Jahr
! Der Kundenberatung wird höchste Priorität beigemessen.
1. Bei dem einen oder anderen Anbieter mag das vielleicht so aussehen. Ricoh fühlt sich jedoch dem Fachhandel auch zukünftig verpflichtet. Wenn wir uns heute dem Direktgeschäft zuwenden, so hat das gute Gründe:
a) Globalisierung der Märkte
b) Zentralisierung des Einkaufs
c) Marktbehauptung
Bei Ricoh geschieht dies in Absprache mit dem Fachhandel und stellt somit
flächendeckende Service- und Supportleistungen sicher.
2. Das ist eine Frage der Ausrichtung. Will man kommunizieren oder in geringen Auflagen vervielfältigen. Wir denken: individuelle Ansprüche brauchen individuelle Lösungen. Und zuverlässige Kommunikation braucht intelligente Lösungen. Im Zeitalter von zunehmend elektronischen Medien in Verbindung mit Vernetzung dürfte auch zukünftig verstärkt die Druckoption gefragt sein.
3. Natürlich ist das ein nicht zu verkennender Vertriebsansatz. Auch Ricoh bietet entsprechende Angebotslösungen. Der daraus resultierende Umsatzanteil wächst stetig.
1. Im Gegenteil. Der Fachhandel ist für NRG ein absolut wichtiges
Standbein, "duales Vertriebssystem" - so heißt das bei uns,
denn auf zwei Fundamenten ruht unser Geschäft: Direkt-Vertrieb und Handel.
Das soll so bleiben, daran wollen wir nicht rütteln. Die langjährige
Kundenbasis des Handels ist das Fundament auf dem man gemeinsam die weitere
Zukunft bauen wird.
Wichtig für den Fachhandel ist es nun, in das Lösungsgeschäft
einzusteigen. Konzepte wie Pay per Page werden bei NRG im Direktgeschäft
erprobt und dann auf den Fachhandel adaptiert, somit profitiert der Fachhandel
von einem gut laufenden Direktgeschäft. Bei der Umstrukturierung seines
Geschäfts, vom Kopiererverkäufer zum Lösungsanbieter, stehen
wir unseren Fachhandelspartnern mit Weiterbildungsangeboten (NRG Academy),
Office Consulting-Analysen und der logistischen Unterstützung bei Großaufträgen
mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Fachhandelspartner, die sich zum Pay per
Page-Fachhändler qualifiziert haben nehmen täglich zu, ebenso die
Großaufträge bei zertifizierten Händlern.
2. Das Druckvolumen steigt, das Kopiervolumen ist stark rückläufig,
eine eigens für NRG durchgeführte Marktstudie bestätigte den
Trend. NRG hat dies jedoch schon vor Jahren erkannt und sich darauf eingestellt.
Mit unseren Seitenpreiskonzepten, wie 1=1 PAY PER PAGE und 1=1 PRINT PER CLICK
reagieren wir erfolgreich auf diesen Trend. Wir holen uns das Druckvolumen
der Drucker-Lieferanten mit einem absolut konkurrenzlosen Vertriebsmodell,
welches jeder Kunde praktisch sofort unterschreibt: Kostensenkung pro Seite
(Druck) quasi auf das Niveau der Kopierkosten pro Seite. Klassisch in Cross-Selling
Verfahren Kopie und Druck. Die Diskussion ist also nicht so sehr, ob man sich
gegen Verluste wehren muß, sondern wie man erfolgreich seine Industrie
in die Welt des Printing umbaut.
Sicherlich ist das für die Kopierer-Industrie eine Herausforderung, jedoch
hat man bei uns den unschätzbaren Vorteil, daß man über Vertriebsstrukturen
verfügt, welche über das reine Boxenschieben hinausgehen. Im übrigen
wissen wir heute, daß der Arbeitsplatzdrucker sterben wird, das MFP
wird seine Stelle einnehmen. Die Chance für den Handel jetzt das richtige
zu tun, nämlich hochwertige MFPs anstelle geringwertiger kleiner Printer
mit wenig Marge an den Markt zu bringen, ist zur zeit größer denn
je.
3. Pay per Page ist ein Pionier. Wir sind fest davon überzeugt,
daß es in der Gesamtheit unserer Industrie rund um das Dokument (Kopierer,
Drucker) derzeit einen Wettlauf gibt, einen Wettlauf, wer es schafft, über
Consulting-Strukturen die Wertschöpfung zu erhöhen. Ihre Frage nach
Umsatz weist etwas in die falsche Richtung. Umsatz machen ist keine Kunst,
das kann jeder, man muß nur den "Mut" haben, die Ware zu verschenken
und diesen "Mut" haben heute leider viel zu viele.
Es geht aber mehr darum, die Zukunft unserer Industrie zu sichern, und in
der Ableitung davon das Geschäft des Fachhandels. Pay per Page - das
verkennen viele - ist mehr als nur ein "Mischkalkulations-Angebot".
In der Verbindung mit NRG OFFICE CONSULTING wird dieses Modell erst zu dem,
was es eigentlich sein soll: Ein Beratungsinstrument mit dem charmanten Nebeneffekt
zusätzlichen Einkommens neben der sonst so dürftigen Hardware-Marge.
Und darum geht es in der Zukunft: Es geht um das profitable Geschäft,
welches den zukünftigen Umsatz erst möglich macht.
Und unser Kopier-Fachhandel - das sei am Rande bemerkt - oft geschmäht
von der Druckerindustie als "old fashioned" - kann vor allen Dingen
eines gut: Rechnen! Meine Meinung: der Weg vom soliden Fachhandels-Unternehmen
mit Vertrags-Bindungen zum Handel (und wenn dies auch "nur" Kopiergeräte
sein sollten) zum Printing-Lieferanten Nummer eins beim Kunden ist um einiges
kürzer als der Weg vom Box-Moving-Handelshaus ohne jegliche Vetragsbindung
(Drucker) zur Nummer eins für das gesamte Dokumenten-Aufkommen deren
Kundenstamms. Deswegen werden wir auch - im Direkt- und im Handelsgeschäft
- den "Krieg" um das Dokument gewinnen. Soviel Selbstvetrtrauen
- mit RICOH Corporation im Rücken - haben wir.
Umfrage Kopierer-/MFG-Anbieter
1. Der Direktvertrieb feiert gerade fröhliche
Urstände, die kreativen Begründungen dazu sind zum Teil preisverdächtig.
Traut die Industrie dem Fachhandel nichts mehr zu?
2. Die Papierflut wächst, doch offensichtlich schaffen es die Anbieter von Kopierern / Multifunktionssystemen nicht, mehr Seitenvolumen auf ihre Systeme umzuleiten. Nach wie vor steigt das Druckvolumen rasant an, während das Kopiervolumen sinkt. Ein unumkehrbarer Trend?
3. Von Pay per Page bis Panapage, von MPM bis TOM: Ansätze für kostengünstige Komplettausstattungen haben gerade Hochkonjunktur. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wie groß ist der Anteil an Ihrem Umsatz, den solche Ansätze tatsächlich beisteuern?