Umfrage Inkjet-Fotopapiere
1. Die installierte Druckerbasis wird breiter und
breiter, die Digitalfotografie boomt - blendende Voraussetzungen für den Verkauf
von Inkjet-Druckmedien. Worin sehen Sie den Schlüssel, dass der Ausdruck von
Fotos auf dem heimischen Tintenstrahldrucker genau so selbstverständlich wird
wie der Gang ins Fotogeschäft?
2. Der Bürofachhandel hat auf der Haben-Seite eine starke regionale Vor-Ort-Präsenz und eine gewachsene Kompetenz bei Papieren aufzuweisen, auf der Soll-Seite steht eine mehr oder minder ausgeprägte "Digitalresistenz". Welche Rolle spielt der PBS-Fachhandel in punkto Inkjet-Spezialmedien in Ihrem Vertriebskonzept?
3. Supplies-Käufe sind häufig spontane Impulskäufe. Entsprechend liegt ein Schlüssel zum Erfolg in einer auf den ersten Blick ansprechenden Warenpräsentation und pfiffigen POS-Aktivitäten. Hat die Industrie in diesem Punkt ihre Hausaufgaben wirklich gemacht? Bieten Sie dem Fachhandel - über den reinen Produktnachschub hinaus - schlüssige Konzepte für ein gelungenes "Visual Merchandising"?
1.Drei Kriterien können hier genannt werden:
Erstens kann der Konsument seine Fotos auf dem gewünschten Format drucken
und dank der Entwicklung von spezialisierten Software-Programmen wie DECAdry
Express Pictures DP13, kann er die Parameters seiner Fotos verändern.
Die auf diese Weise veränderten Fotos können dann leicht in Unterlagen
integriert werden.
Zweitens ist die angebotene Palette an Fotopapieren sehr umfangreich (matt,
seiden, glänzend) und besteht in vordefinierten Formaten (zum Beispiel,
Fotokarten von 9x13cm, von 10x15cm oder Visitenkartenformat).
Drittens bremst der Preis der Patronen immer noch das Ausdrucken am heimischen
"Tintenstrahler". Außerdem sollte man nicht vergessen, dass
der Benutzer sich zunächst ausreichende Kenntnisse verschaffen muss,
bevor er sich zu Hause an die Digitalfotosysteme vorwagt. Der Druck ist nur
der letzte Schritt in diesem System.
2. Der PBS-Fachhandel spielt eine wichtige Rolle, da der Konsument
häufig nicht weiß, welche Papierqualität für seine Anwendung
am besten geeignet ist. Da der PBS-Fachhandel seiner Kundschaft lediglich
das Papier anbietet und alle anderen Aspekte, die zu einem optimalen Druckergebnis
beitragen (wie Programme zur Bildverarbeitung, Tintenauswahl, Druckertyp,
usw.) außen vor bleiben bei der Beratung außen vor.
Wir setzen dieser Verwirrung eine umfangreiche Produktpalette in geeigneten
Verpackungen entgegen, die deutlich machen, um welche Qualität es sich
jeweils handelt.
So reicht unsere Produktrange von Photographic Print Paper über Graphic
Print Paper und Illustration Print Paper bis zu Publishing Print Paper. Die
logische Gestaltung der Verpackungen macht die Auswahl des geeigneten Papiers
sehr einfach. Außerdem bieten wir Fotopapiere an, die problemlos bei
jedem Druckertyp funktionieren. Die Verbindung "sehr umfangreiche Palette
+ universell einsetzbare Qualität" ermöglicht dem PBS-Fachhandel,
seine Kunden immer gut zu beraten, da das Konzept einfach und leistungsfähig
ist.
3. Wenn man den Preis der Fotopapiere kennt, kann man nicht mehr vom
Impulskauf sprechen! Der Anwender wird dasjenige Produkt wählen, von
dem er sich die beste Druckqualität verspricht. Deswegen ist das Konzept
"Drucker einer Marke = Papier dergleichen Marke" beruhigend.
DECAdry setzt dagegen seine umfangreiche Produktpalette an universell einsetzbaren
Fotopapieren, deren Verpackung eine sofortige Erkennung der angebotenen Qualitäten
und Formate ermöglicht. Darüber hinaus veranstalten wir auch Sonderaktionen
bei den Verkaufsstellen mit den leistungsfähigen DECAdry Express Software
Programmen und deren Zubehör. Die Gesamtlösung, die den Konsumenten
angeboten wird, ist eine effektive Lösung, für eine einfache und
problemlose Anwendung.
1. Bislang war die technische Hürde beim Tintenstrahldruck für den Fotoamateur recht hoch. Um Drucke in guter Qualität zu erzielen, war Erfahrung mit dem PC und die Beherrschung eines Bildbearbeitungsprogramms wie Photoshop Voraussetzung. Häufig ist der Neueinsteiger mit dem Computer-Fachchinesisch total überfordert. Neue, sehr einfach zu bedi
enende Tintenstrahldrucker, die z.B. die Möglichkeit eines direkten Plug-Ins von der Digitalkamera bieten, werden dem Ausdrucken zu Hause starken Auftrieb geben.
2.Wir bieten zwei Sortimente von Spezialmedien für den hochwertigen Bilderdruck an, eines für den Fotofachhandel mit dem Markennamen Ilford Galerie. In dieser Branche sind Produkte der Firma Ilford seit vielen Jahren bestens eingeführt. Exklusiv für die Vertriebsschiene PBS, in der Ilford traditionell eher geringe Bedeutung hatte, haben wir ein spezielles Sortiment geschaffen, das unter der Marke Printasia vermarktet wird. Der Name Ilford tritt in den Hintergrund. Dass wir für diese Branche eine eigene Marke anbieten, zeigt, dass wir der Überzeugung sind, dass der PBS-Fachhandel eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung dieses Geschäftes einnimmt.
3. Die attraktive, durchgehend deutschsprachige Verpackung der Printasia Inkjetmedien gibt dem Endverbraucher bereits am Point of Sale auf den ersten Blick alle für Ihn notwendigen Informationen. Der Verkauf wird durch POS-Werbemittel wie attraktive Verkaufsdisplays, Musterausdrucke und Promotions, sowohl für Endverbraucher als auch für Händler, unterstützt. In der aktuellen Promotion für Kunden ist eine kostenlose Bildbearbeitungssoftware enthalten. Bemerkenswert ist zudem eine weltweit einzigartige, produktfokussierte Internetpräsenz, die sich sowohl an den Endverbraucher als auch an den Handel wendet. Unter www.printasiafun.com findet der Anwender eine Vielzahl von Informationen über digitale Fotografie und Tintenstrahldruck, kostenlose Downloads, ein Händlerverzeichnis sowie eine Servicehotline.
1. Ausschlaggebend ist sicherlich die extrem schnelle und weite Verbreitung der Digitalen Kameras und der Scanner. Insbesondere der Siegeszug der DigiCams auch in den unteren Preisklassen sowie die Verbreitung der PCs (Deutschland liegt inzwischen im Mittelfeld), hat den Boom beim Drucken von Fotos stark beeinflusst. Dazu gehört auch, dass der Papiermarkt sehr schnell reagieren konnte und eine breite Auswahl an fotofähigen Papieren auf den Markt gebracht hatte. Wir von HP bieten unseren Druckerkunden inzwischen eine ganze Bandbreite an Papieren - von der preisgünstigen Version bis zum Highend-Papier.
2. Wir versuchen derzeit verstärkt, uns der PBS-Händler anzunehmen. Traditionell kommt HP ja aus dem "kommerziellen" Verkaufskanal (b2b), hat sich seit einigen Jahren auch einen festen Platz im Retail gesichert und versucht jetzt mehr in die Breite zu gehen. Über Programmpartner wie z.B. Branion oder Büroring haben wir schon einen guten Ansatz zum Eintritt in das PBS-Segment. Wir versuchen seit Jahren schon, die Mitarbeiter der PBS-Händler in unseren Produkttrainigs zu schulen. Im Herbst versuchen wir eine Trainingsoffensive speziell für das PBS-Segment in Deutschland zu organisieren. Bislang ist unsere Erfahrung, dass der Handel die 80 g Papiere in- und auswendig kennt. Bei den speziellen Papieren wie z.B. den Fotomedien ist dies noch zu wenig ausgeprägt. Hier verkennen die Händler oftmals noch das enorme Wachstumspotential, das mit diesen Papieren - und natürlich den dazugehörenden Tintenpatronen - zu realisieren ist. Ich kann alle Händler nur motivieren, diese HP-Zubehör-Trainings zu besuchen.
3. Viele PBS-Händler haben natürliche Zwänge, was die
Fläche ihres Ladens anbelangt. Nur -dem Retail ist Platz genauso kostbar.
Hier muss sich der Händler seine jeweils aktuelle und - viel wichtiger!
- seine potentielle Klientel anschauen und eventuell Veränderungen im
Ladenlayout vornehmen. Die neuen Technologien benötigen ihren Platz auch
im PBS-Fachhandel. Das Feedback, das wir letztes Jahr auf der Paperworld erhielten,
war diesbezüglich sehr vielversprechend. Deshalb bieten wir dem Handel
einige Verkaufshilfen an. Dazu gehören komplette Displays für unsere
Papierprodukte (siehe Foto), Deckenhänger (Mobiles) genauso wie Fußbodenaufkleber
in 3-D-Optik und 3-D-Standdisplays mit Ablageflächen. Unsere HP-Zubehör-Programmpartner
erhalten diese Informationen im Juni automatisch entweder per Post oder über
unseren Außendienst. Darüber hinaus gibt es ja auch bestimmte Papierprodukte,
die immer wieder als Promotion mit spezieller Software bestückt sind
(z.B. Harry Potter).
Am 3. Juni werden wir beginnen, unsere neue Generation der HP Tintenstrahldrucker
vorzustellen. Mit der neuen Technologie erzielen wir zusammen mit unserem
verbesserten HP Premium Plus Fotopapier nicht nur qualitativ äußerst
hochwertige Ausdrucke sondern auch eine Lichtechtheit, die sich am Markt sehen
lassen kann - die Ausdrucke überdauern Generationen in bester Qualität.
Sie halten dann um einiges länger, als die meisten konventionellen Fotos
aus dem Fotolabor!
1. Schlüssel hierfür ist Convenience - das Drucken der Fotos per Inkjet Drucker muss einfach, bequem und verbraucherfreundlich sein. Und der Verbraucher muss es wissen. Egal wie günstig und einfach es objektiv heute bereits ist, solange er glaubt, dass es kompliziert und teuer ist wird er bei der ihm vertrauten Technik bleiben. Hier liegt die Aufgabe der Hersteller: zum einen den Prozess weiter zu vereinfachen und zum anderen den potenziellen Anwendern ein größeres Verständnis über den Bereich zu verschaffen.
2. Der Bürofachhandel war und ist ein wichtiger Partner für Avery Zweckform. Gemeinsam sind wir vom Schreibmaschinen-Zeitalter in die Computer-Ära eingestiegen. Der Übergang von Papier-Kompetenz zur Kompetenz in Digital Imaging und zu den damit verbundenen Inkjet-Spezialmedien ist sicherlich in diesem Vergleich gesehen erheblich einfacher. Wir unterstützen den Handel in diesem und anderen neuen technischen Bereichen mittels professioneller Händlerschulungen und einer regelmäßigen Händlerzeitschrift. Des weiteren bieten wir unser allzeit verfügbares Consumer Service Center, das für jegliche Fragen telefonisch, per Fax und E-Mail mit Rat und Tat zur Seite steht. Darum sehen wir auch weiterhin einen erfolgreichen gemeinsamen Weg.
3. Als Marktführer bei Inkjet Papieren in Deutschland (Quelle: GfK Handelspanel 12/01-01/02) bieten wir dem Handel vielfältige Unterstützung. Gerade die jüngste Produktneuheit im Bereich Papier: die Photo Edition zeigt, dass Avery Zweckform großen Wert auf ein ansprechendes POS-Konzept legt. Die hochglänzende Packung der Inkjet Fotopapiere zieht neugierige Blicke auf sich und kommuniziert dem Kunden gleich Fotoqualität. Ausgeklügelte, lebendige Permanent-Warendarbietungen und clevere Aktionsdisplays sichern die attraktive Produktpräsentation vor Ort. Kooperationen mit namhaften Herstellern bieten dem Händler wie dem Endverbraucher zudem interessante Aktionen.
Karsten Jahn, Leiter Produkt-Management bei Epson
1. Hierfür gibt es unserer Ansicht nach drei entscheidende Faktoren.
Das eine ist die einfache, unkomplizierte Handhabung der Geräte. Wir
folgen dieser Maßgabe, indem wir unsere Geräte und Software weitgehend
intuitiv bedienbar aufbauen. Das zweite ist die vom Kunden daheim erreichbare
Qualität. Auch hier sind wir mittlerweile an einem Punkt angelangt, an
dem der Ausdruck zu Hause dem Abzug im Labor in nichts mehr nachsteht. Weder
in der Farbbrillanz noch in der Haltbarkeit. Last but not least kommt noch
der notwendige finanzielle Aufwand hinzu. Auch hier können die Hersteller
dem Endkunden durch scharfe Kalkulation äußerst attraktive Angebote
machen.
Kommen also diese drei Aspekte zusammen, wird der Gang zum Fotolabor die Ausnahme.
2. Der Bürofachhandel ist für Epson ein sehr wichtiger Absatzkanal. Wir sehen die Händler ebenfalls als kompetente und starke Partner mit guter lokaler Präsenz. Sie sind daher für Epson ein sehr wichtiges Bindeglied zu den gewerblichen und privaten Druckernutzern. Auch zukünftig wird Epson verstärkt auf den Fachhandel setzen, auch und besonders im Projektgeschäft mit Inkjet-Papieren.
3. Meiner Ansicht nach ist es fraglich, ob es sich hier tatsächlich um die von Ihnen postulierten Impulskäufe handelt. Nach unserer Erfahrung kann man den Kauf von Supplies gut mit dem Kauf von Benzin and der Tankstelle vergleichen. Wenn ich noch genug Sprit im Tank habe ist ein Halt an der Zapfsäule nicht nötig. Dennoch ist eine ansprechende Repräsentation der Tinten und Papiere ein wichtiger Aspekt. Wir tragen dem Rechnung, indem wir eine Vielzahl den Handel unterstützender Mittel bereitstellen. Ich erwähne nur die Vielzahl im Rahmen des On-Top Programms erhältlichen Materialien, aber sogar darüber hinaus gibt es jederzeit aktuelle Broschüren und Informationsblätter, auch dediziert für Papiere, mittels denen sich der Endkunde tiefgehend über das Angebot informieren kann. In diesem Sinne kann ich nur sagen: Ja, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Der Kunde zeigt uns dies in beeindruckender Weise durch die hohe Akzeptanz unseres Angebots.