Elisabeth Gebler, Leiterin Trade Marketing bei Sanford/Rotring

1.Die Frage wird man erst nach der CeBIT beantworten können. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Halle 7 vermisst werden wird. Auf der anderen Seite wurde die Halle 5.0 auf der Paperworld nicht so angenommen, wie von den Druckerherstellern gewünscht. Auf Dauer gesehen glauben wir, dass es nur eine Supplies-relevante Messe geben wird.

2. Aus unserer Sicht liegen in den Supplies große Potenziale für Handel und Hersteller, die es zu nutzen gilt. Denn gemeinsam macht es Sinn, dem Anwender die Vorteile digitaler Fotografie nahezubringen - in diesem Fall konkret digitales Drucken versus analoges Entwickeln. Und die sind durchaus gegeben: Bequemlichkeit (keine Wege), kein Zeitverzug (Bild sofort), keine Entwicklungskosten, hohe Flexibilität (nur die Bilder ausdrucken, die man auch haben möchte).

3. Verwendet man das Zubehör der Druckerhersteller, so ist es in der Tat so, dass die Kosten eines digitalen Bildes im Vergleich zum analog entwickelten Bild unverhältnismäßig hoch sind. Nutzt man qualitativ hochwertige Marken-Produkte wie Rotring-Tinten und begreift die oben genannten Vorteile, z. B. das Wegfallen der Entwicklungskosten eines Films als Teil der Gesamtkosten, dann kann der Anwender auch heute schon zu Kosten analoger Entwicklung drucken.

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René Pia, Press Relations and Education Manager bei Lexmark Deutschland

1. Eine Beurteilung, ob die Messegesellschaft Hannover mit der Auflösung der ehemaligen Halle 7 einen strategischen Fehler begangen hat, steht uns nicht zu. Im Rahmen der Lexmark-Strategie sind wir bestrebt, unsere aktuellen und potenziellen Kunden individuell und mit möglichst geringen Streuverlusten anzusprechen. In diesem Rahmen haben wir beispielsweise im September auf der Photokina unsere Lösungen im Bereich Digital Imaging einem sehr interessierten Publikum vorgestellt. Wir werden auch in Zukunft in jedem Einzelfall prüfen, mit welchen Maßnahmen die von uns anvisierte individuelle Kundenansprache erreicht werden kann.

2. Als ein Hersteller von innovativer Drucktechnologie ist es uns sehr wichtig, dass das Zubehör - wie z. B. Tintenpatronen - als ein wichtiger Funktionsbestandteil der Hardware gesehen wird. Lexmark investiert jährlich hohe Summen an Forschungs- und Entwicklungsgeldern, um Tinten und Druckköpfe permanent weiter zu entwickeln. Strengste Qualitätsstandards sorgen bereits bei der Produktion dafür, dass die volle Druckleistung der Geräte über Jahre hinweg erhalten bleibt. Unsere Aufgabe ist es, diese Tatsache unseren Kunden zu vermitteln.

3. Die Frage ist, wie man den Massenmarkt definiert. Die meisten Hersteller bieten Tintenstrahldrucker mit exzellenter Fotoqualität bereits in einem Preissegment ab 150,- € an. Es handelt sich hierbei bereits um einen sehr großen Massenmarkt.
Die Tatsache, dass konventionelle Fotoabzüge aus dem Labor zumeist günstiger sind als die Fotodrucke eines Tintenstrahldruckers gilt nur dann, wenn keine individuellen Veränderungen an dem Foto durchgeführt werden. Bildbearbeitungen, Vergrößerungen oder Vervielfältigungen in einem ungewöhnlichen Format treiben die Kosten für eine konventionelle Entwicklung schnell in die Höhe. Dem Kunden bieten sich bei der Nutzung eines Tintenstrahldruckers allerdings viele Vorteile. Er kann den Bildinhalt und das Endprodukt selbst beeinflussen und es in einem kreativen Rahmen weiterverarbeiten. Darüber hinaus gibt es keine nennenswerte Wartezeit für den gedruckten Output.

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Ulrike Weida, Leiterin IPG Categorymarketing bei Hewlett-Packard

1. Die CeBIT wird weiterhin für die meisten IT-Anbieter - und damit auch die Druckerhersteller - die Leitmesse sein. Und da die Druckerfirmen fast vollzählig in der Halle 1 versammelt sind - in diesem Jahr wird auch die HP-Druckerorganisation erstmals hier ausstellen - ist die Auflösung der Halle 7 kein ernsthaftes Problem. Die Paperwold hat sich dagegen in diesem Jahr als spezialisierte Plattform für den Bereich Imaging positionieren können und ist für den PBS-Fachhandel die wichtigste Messe.

2. Digital Imaging deckt ein extrem breites Portfolio aus Hard- und Software, Zubehör und Dienstleistungen ab. Je nach dem Anwender und seinen persönlichen Vorlieben bzw. Notwendigkeiten wird die Zusammensetzung seiner Lösung sehr unterschiedlich aussehen; das Zubehör spielt dabei eine wichtige, aber nicht unbedingt die zentrale Rolle. Es gibt viele Anwendungen, die sich ganz auf die elektronische Bildverarbeitung und -weitergabe konzentrieren, andere wieder bilden den klassischen Fotoprozess ab, fotografieren und drucken selbst aus - die Vielseitigkeit ist ja vor allem das eigentlich Faszinierende.

3. Man sollte die Kosten von chemisch entwickelten und selbst gedruckten Fotos nicht direkt miteinander vergleichen. Denn bei digitalen Bildern geht man ganz anders vor: Man speichert und druckt nur das aus, was man wirklich behalten möchte oder braucht. Außerdem entfallen die Wartezeiten, die Fahrten von und zum Labor bzw. Drogeriemarkt etc. Und wenn man dazu rechnet, was es kosten würde, Fotos in der konventionellen Post nach USA oder Afrika zu schicken statt einfach als Attachement blitzschnell über e-mail weltweit zu versenden, sieht die Bilanz nochmals anders aus.

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Erwin Ettenhofer, Leiter Marketing und Produktmanagement bei der KMP Print-Technik AG

1. Man sollte die CeBIT-Messeleitung nicht pauschal verurteilen. An die Stelle der ursprünglichen Halle 7 setzte die Messeleitung ja jetzt die Halle 19, welche sogar noch zentraler und näher bei Halle 1 liegt. Man konnte auch zunächst davon ausgehen, dass in dieser Halle Druckerhersteller und Hersteller von kompatiblem Druckerzubehör vereint werden. Dies macht Sinn, denn eine Tintenpatrone gehört auch in die Nähe des Druckers. Diesen Aspekt hat beispielsweise die Paperworld noch nicht erkannt. Leider haben sich inzwischen die Originalhersteller auf der CeBIT, aus welchen Gründen auch immer, fast komplett in Halle eins zurück gezogen. Von der Halleneinteilung her haben wir daher die gleichen Voraussetzungen wie in Frankfurt. Den größten Fehler der CeBIT-Verantwortlichen sehe ich jedoch in der Einschränkung der Nomenklatur. Es ist unverständlich, Verbrauchsmaterial für eine Drucktechnik, wie zum Beispiel Tintenstrahldrucker zuzulassen, für andere, beispielsweise Thermo-Transfer-Faxgeräte, nicht. Nach der CeBIT wird man Bilanz ziehen und sehen, welche der beiden Messen zukünftig höhere Priorität haben wird.

2. Jeder Besitzer eines Tintenstrahldruckers merkt spätestens beim ersten Patronenwechsel, wie sehr Verbrauchsmaterial an den Geldbeutel gehen kann, wenn das Zubehör der Druckerhersteller eingesetzt wird. Vor allem in wirtschaftlich schlechteren Zeiten ist der Anwender in diesem Punkt noch sensibler. Vom Kostengesichtspunkt her muss man hier also nicht groß Überzeugungsarbeit leisten, das Einsparpotential mit kompatiblen Produkten liegt auf der Hand. Außerdem unterstützen uns hier viele Medien, wie zum Beispiel Fernsehsendungen oder auch Computermagazine. Jeder Leser dieser Zeitschriften ist schon einmal über einen Tintenpatronentest gestolpert und hat objektive Druckkosten-Rechenexempel gelesen. Entscheidend ist jedoch, dem Anwender zu vermitteln, dass nur Markenprodukte, wie die von KMP, qualitativ hochwertig sind und langfristig zur Kundenzufriedenheit führen. Auch hier helfen uns die diversen objektiven Vergleichstests, bei denen KMP-Produkte regelmäßig hervorragend abschneiden.

3. Dass digitale Fotos deutlich teurer als konventionelle Fotoabzüge sind, ist sicherlich richtig, wenn Tinte und Papier der Druckerhersteller verwendet werden. Setzen Sie jedoch KMP-Verbrauchsmaterialien ein, zahlen Sie nur unerheblich mehr. Das Ganze soll an einem Beispiel verdeutlicht werden: Für herkömmliche Fotoabzüge im Format 10 x 15 cm bezahlt man durchschnittlich 20 Cent. Werden digitale Fotos beispielsweise mit einem Canon S750 auf original Canon-Fotopapier mit Originaltinte ausgedruckt, beläuft sich das Foto 10 x 15 cm auf ca. 42 Cent. Wir unterstellen hier, dass 3 Fotos auf einer A4-Seite gedruckt werden und beziehen nur Tinte und Papier in die Berechnung mit ein. Verwendet man allerdings KMP-Tinte und KMP-Fotopapier, reduzieren sich die Kosten für dieses Foto auf ca. 22 Cent. Damit liegen die Druckkosten nur unwesentlich über den Kosten eines konventionell entwickelten Fotos.
Obwohl jetzt schon zwei Drittel aller verkauften Kameras Digitalgeräte sind, befinden wir uns erst am Anfang eines gigantischen Marktes, der in den nächsten Jahren weiterhin stark zunehmen wird.

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Werner Bögl, Leiter Marketing bei Sigel

1. In der Tat ist Digital Imaging ein sehr stark wachsender Markt, und es war mit Sicherheit ein sehr geschickter Schachzug der Frankfurter Messe-Gesellschaft, sich dieses Themas anzunehmen. Wir hatten auf der Paperworld eine äußerst positive Resonanz auf die Produktsegmente rund um die digitale Fotografie.

2. Die digitale Fotografie ermöglicht es dem Fachhandel, sich noch stärker in Sachen Computer-Supplies zu engagieren. Der Vorteil bei Zubehör-Produkten, wie Tinte und Papier, liegt darin, dass es klassische Verbrauchsmaterialien sind, die ständig benötigt bzw. ständig nachgekauft werden. Dies verspricht dem Handel einen permanenten Umsatz. Neben Papier und Tinte gibt es natürlich eine weitere Vielzahl von Produkten, wie z. B. CD-Rohlinge, CD-Archivierung, CD-Stifte, Speicherkarten, Brenner und vieles mehr, die das Geschäft zusätzlich ankurbeln.

3. Konventionelle Fotoabzüge sind nach wie vor noch etwas preiswerter als selbst geprintete Photos. Aber der Vorteil der "do-it-yourself Prints" liegt darin, dass ich das selbst aufgenommene Foto innerhalb von 2 Minuten in Fotolabor-Qualität ausgedruckt zur Verfügung habe. Ich bin sogar noch in der Lage, dank Fotosoftware, das Bild zu bearbeiten. Dieses "just-in-time Printen" in original Laborqualität lässt sich der Anwender gerne ein paar Cent mehr kosten.
Beide Varianten - digital und konventionell - werden die nächsten Jahre noch Bestand haben. Aber wir stehen mit Digital Imaging erst am Anfang eines großen Marktes.

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Lesen Sie nachfolgende Antworten zu unserer Umfrage Digital Imaging
Elisabeth Gebler
Erwin Ettenhofer
Werner Bögl Ulrike Weida René Pia  
Elisabeth Gebler, Leiterin Trade Marketing bei Sanford/Rotring Erwin Ettenhofer, Leiter Marketing und Produktmanagement bei der KMP Print-Technik AG Werner Bögl, Leiter Marketing bei Sigel Ulrike Weida,
Leiterin IPG Categorymarketing bei Hewlett-Packard
René Pia, Press Relations and Education Manager bei Lexmark Deutschland  
Christian Erlenwein Ulrich Hüschelrath Kristin Saus-Opuszynski, Christian Wernhart


 
Christian Erlenwein, Senior Product Manager Paper & Cards bei Avery Dennison Zweckform Ulrich Hüschelrath, Product Manager Consumables FDi bei Fuji Photo Film Europe Kristin Saus-Opuszynski, Business Development Managerin Photoproducts bei Epson Christian Wernhart, Geschäftsführender Gesellschafter von Embatex Nils Sonntag, Business Development Manager Inkjet bei Kodak Digital & Applied Imaging  

Umfrage Digital Imaging

1.Kaum ein Produktsegment brilliert mit ähnlichen Wachstumsraten wie der Digital-Imaging-Markt. War es vor diesem Hintergrund nicht ein schwerer strategischer Fehler der CeBIT, die ehemalige Halle 7 aufzulösen und damit der Paperworld eine "Steilvorlage" für ihre Imaging World zu liefern?

2. Das Digital Imaging wird nicht zuletzt von digitaler Fotografie und Web-Euphorie getrieben. Die Wertschöpfung resultiert indes vor allem aus den unscheinbareren Supplies. Kann man das den Anwendern glaubhaft vermitteln?

3. Digitale Fotos sind im Vergleich zu konventionellen Fotoabzügen immer noch deutlich teurer pro Bild (Papier und Tinte). Ist nicht der Hauptgrund dafür, dass der Durchbruch zum Massenmarkt bei digitalen Fotos noch nicht erreicht ist? Wie wollen Sie dem begegnen?

Christian Erlenwein, Senior Product Manager Paper & Cards bei Avery Dennison Zweckform

1. Was die Paperworld betrifft, so denke ich, dass diese nur bedingt mit der CeBIT in Konkurrenz steht. Während bei der CeBIT die Endverbraucher im Mittelpunkt stehen, sind es bei der Paperworld die Vertriebs- und Handelspartner. Beide Messen haben für uns somit eine hohe Bedeutung.
Es ist sicherlich so, dass auf der CeBIT ein interessiertes Publikum gerade auch für Bedruck-Stoffe besteht. Für dieses Publikum ist es sehr schade, dass sie zu diesem für sie wichtigen Thema nun auf der CeBIT keine neuen Ideen und Antworten entdecken können. Gerne hätten wir wieder, wie vor zwei Jahren, unsere Neuheiten vorgestellt und die Interessen und Probleme der Endverbraucher mit ihnen diskutiert.

2. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass den Anwendern diese Tatsache bereits bewusst ist. Unter diesen gegebenen Voraussetzungen ist es für uns wesentlich, dem Anwender hervorragende Produkte in untadeliger Qualität zur Verfügung zu stellen. Nur wer diesen Anspruch erfüllt, kann von dem Anwender erwarten, die oben erwähnte Tatsache auch zu akzeptieren.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen Anspruch zu erfüllen und arbeiten Tag für Tag daran, dass unsere Supplies durch permanente Produktverbesserungen mit der optimierten Hardware Schritt halten können und der Anwender perfekte Ergebnisse erhält.

3. Im Augenblick ist der Preisunterschied tatsächlich noch ein Argument, aber diese Betrachtung allein trifft nicht den Kern der digitalen Fotografie und ihrer Möglichkeiten. Bei selbst ausgedruckten und bearbeiteten Fotos zählen schnelle Verfügbarkeit, gezielt für einen Ausdruck gewählte Motive und die kreative Bearbeitung. Das sind Argumente, bei denen der Preis eher eine untergeordnete Bedeutung hat.
Wenn eine Technologie sehr weit verbreitet ist, werden die Kosten ihrer Anwendung auch geringer. Durch die stark wachsende Verbreitung der digitalen Fotografie und den dadurch provozierten Rückgang der konventionellen Fotografie werden sich die jeweiligen Kosten mehr und mehr angleichen.

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Ulrich Hüschelrath, Product Manager Consumables FDi bei Fuji Photo Film Europe

1. In der Tat ist der Markt für Digitalkameras einer der wenigen Wachstumsmärkte derzeit - wir haben mehrere Jahre in Folge eine Verdoppelung der Umsatzzahlen erlebt und sehen auch im laufenden Jahr eine weitere Steigerung. In diesem Jahr ist das Thema Digitalfotografie auf der CeBIT in Halle 1 zusammengefasst. Für Fujifilm ist das ein guter Standort - wir sind seit Jahren dort und scheuen nicht die Konkurrenz weiterer Unternehmen in unserer Nähe. Für den Besucher wird es angenehm sein, viele Anbieter in einer Halle zu finden.

2. Zum Digital Imaging gehören außer den Kameras vor allem Systeme zur Bildbearbeitung und Bildausgabe, wie auch Verbrauchsmaterial. Hier entstehen Wachstumspotenziale für den Handel, die von der Annahmestation für digitale Bilddaten reichen, über Sofortbildsysteme bis zu digitalen Minilabs. Im Zuge des wirklichen Durchbruchs bei Digitalkameras, den wir derzeit erleben, werden viele Fotografen ihre Bilder auch zu Papier bringen wollen. Viele haben das bisher mit dem heimischen Printer erledigt. Dennoch sprechen die meisten Argumente für den Handel, nämlich dass man seine Bilder dorthin bringt, wie vom herkömmlichen Film gewohnt. Das ist preiswerter, bietet exzellente Qualität und lange Haltbarkeit und es ist weniger kompliziert. Der Handel sollte diese Argumente für sich nutzen.
Kristin Saus-Opuszynski, Business Development Managerin Photoproducts bei Epson

1. Wir waren mit unseren Hauptgeräten zur letzten CeBIT in der Halle 23, wo wir im vergangenem Jahr keine Verbrauchsmaterialien ausstellen durften. Unsere Entscheidung, an der Paperworld teilzunehmen, steht aber nicht im Zusammenhang damit. Wir waren im Jahr 2002 bereits mit Produkten und Consumables als Unteraussteller vertreten und hatten auf der Paperworld 2003 erstmalig unseren eigenen Stand auf der Messe. Diese gab uns Gelegenheit, zielgerecht die Kontakte zu unseren Partnern auszubauen und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Wir nutzten diese Gelegenheit dazu, dem Fachpublikum unser neues Verpackungskonzept vorzustellen und das Zusammenspiel zwischen den Komponenten Orginaltinte, Papier und Drucker zu dokumentieren. Dies ist uns mit unserem ersten Auftritt gelungen.

2. Die Kunden haben einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer Fotos. Epson liefert Drucker, Tinten und Papier, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, um diese Qualität zu gewährleisten. Spezielle Tinten auf geeigneten Medien liefern Fotos in brillanter Qualität. An den Ausdrucken mit original Verbrauchsmaterialien wird man dank der Lichtechtheit lange Freude haben.
Christian Wernhart, Geschäftsführender Gesellschafter von Embatex

1. Ich denke, dass es ein strategisch schwerer Fehler von der Messeleitung war, die "Drucker Supplies" auszuladen. Nunmehr haben sich die Anbieter anderes orientiert und sind u. a. auf der Paperworld vertreten gewesen. Der Messeplatz in Frankfurt liegt zentral und ist problemlos erreichbar. Zudem bietet Frankfurt in Summe wesentlich mehr - sowohl für den Aussteller als auch für den Besucher - als Hannover.

2. Wir, als Hersteller von kompatiblen Druckerzubehör, müssen den Anwendern glaubhaft sagen, dass sie von uns Qualitätsprodukte bekommen, die bis zu 60 % billiger sind als das Original. Und dadurch sparen sie Druckkosten.
Nils Sonntag, Business development Manager Inkjet bei Kodak Digital & Applied Imaging

1. -

2. Ja, man kann das absolut, in dem man ehrlich mit dem Kunden umgeht und die Fakten nicht zu verschleiern versucht. Die Kunden wissen, dass sie sich Mitte der 90er Jahre für diesen Weg (billigste Hardware und entsprechend gepreiste Verbrauchsmaterialien) entschieden haben. Wofür Kunden allerdings wenig Verständnis haben ist, wenn ihnen vom Herstellern glaubhaft gemacht werden soll, dass es sich auch bei den Verbrauchsmaterialien um Lowcost-Güter handelt. Vielmehr verstehen die Kunden sehr wohl, dass auch die Hersteller Entwicklung und Vertrieb von Hardware und Supplies finanzieren müssen, was aber nicht dazu führen darf, dass Verbrauchsmaterialien zu unverhältnismäßigen Preisen angeboten werden.

3. Der Durchbruch ist deswegen noch nicht erreicht, weil digitale Fotografie gerade erst den Massenmarkt erreicht und es für die Normal-Anwender nach wie vor sehr schwierig ist, sofort gute Ergebnisse im Fotodruck zu erzielen. Kodak geht da mit seiner Easy-Share-Konzeption völlig neue Wege. Da die Software, einmal installiert, alle wichtigen Hürden - wie Treibereinstellungen und Farbmanagement - übernimmt, erhält auch der Anfänger in digitaler Fotografie schon beim ersten Mal perfekte Bilder ohne Schwierigkeiten.
Zusätzlich dazu bietet die digitale Fotografie die Möglichkeit, sofort und ohne Verzug daheim an die eigenen Fotos zu gelangen. Ein Vorteil, den sicherlich immer mehr Anwender nutzen werden, vorausgesetzt die Qualität stimmt. Und das ist etwas, das Kodak-Easy-Share garantieren kann.

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3. Wir beobachten und studieren permanent die neuen Drucker-Technologien und passen unsere Produkte den aktuellen Anforderungen an. Anlässlich der CeBIT 2003 werden wir wieder neue attraktive Inkjet- und Tonerkartuschen präsentieren.

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3. Wir sehen den eigentlichen Grund nicht in den Kosten, sondern eher im Umgang mit PC und Drucker. Um den Einstieg in die digitale Fotografie einfacher zu machen, haben wir Stand-alone-Drucker auf den Markt gebracht, mit deren Hilfe direkt von der Chipkarte aus Fotos gedruckt werden können. Der Weg über den PC ist nicht mehr unbedingt nötig. Um eine einwandfreie Ausdrucksqualität zu gewährleisten, haben wir Print Image Matching II entwickelt. Diese Software ist in unseren Fotodruckern integriert und wird von allen namhaften Herstellern digitaler Kameras unterstützt. Hier ist der Epson-Drucker in der Lage, die unterschiedlichen Modi der verschiedenen Kameras zu erkennen und den Fotoausdruck so zu optimieren, dass er von einer Laborqualität nicht mehr zu unterscheiden ist.
Die Fotoausdrucke aus einem Epson-Fotodrucker sind nur auf den ersten Blick teurer. Ein Vorteil bei digitalen Fotoausdrucken ist, dass der Endanwender zu Hause entscheiden kann, welches Foto er in welcher Größe und wie oft ausdrucken möchte - und das jederzeit. Es entfallen Wegzeiten, Portogebühren, Wartezeiten und das eventuelle Zahlen von Aufnahmen, die nicht wirklich gelungen sind. Außerdem können digital aufgenommene Bilder am Home-PC bearbeitet werden, so dass das ausgedruckte Foto den Wünschen des Anwenders entspricht. Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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3. In der Digitalfotografie sind die Wege zum Bild komplizierter als das beim Film der Fall ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Ausgabesysteme, unterschiedliches Verbrauchsmaterial. Wir stehen aber auch hier an der Schwelle zum Massenmarkt, denn im Jahr 2002 wurden nach unserer Schätzung bereits 400 Millionen Papierabzüge von digitalen Daten erstellt, in diesem Jahr wird diese Zahl noch einmal deutlich steigen. Das größte Wachstum erwarten wir bei den Annahmestationen für digitale Bilddaten, die diese ans Labor liefern und dort auf Fotopapier belichten. Aber auch Internet-Bestellungen werden stark ansteigen, sowie die Ausgabe von Bildern über ein digitales Minilab. Man muss die unterschiedlichen Wege zum Papierabzug insgesamt berücksichtigen, um zu erkennen, dass wir auch hier auf dem Weg zum Massenmarkt sind.

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